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«Stopp-Benzol» – Mobilfunkverkäufer sind aufgerüttelt

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Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter in China produzieren Smartphones, Tablets und Computer für den westlichen Markt. Dabei kommen sie allzu oft mit dem hochgiftigen Lösungsmittel Benzol in Berührung – ohne jegliche Schutzausrüstung.

Weltweit leiden rund 300’000 Menschen an den Folgen einer Benzolvergiftung, jährlich sterben Tausende von ihnen. In der Schweiz und anderen westlichen Ländern ist der industrielle Einsatz von Benzol deshalb seit langem verboten.

Die Schweizer Mobiltelefon-Verkäufer sind als Teil der Lieferkette mitverantwortlich, wenn Arbeiterinnen und Arbeiter an den Folgen von Benzol sterben. Das Verhalten dieser Unternehmen in Sachen Sorgfaltspflicht ist jedoch mittelmässig bis inakzeptabel.

Unsere Kampagne hat die Schweizer Mobiltelefon-Verkäufer aufgerüttelt. Folgendes haben wir erreicht: Swisscom und Sunrise haben schnell auf unseren Appell reagiert. Bei Salt und Mobilezone haben jedoch sämtliche Bemühungen nicht genügt, um einen Dialog bezüglich der Verwendung von Benzol einzuleiten. Eine Reaktion ihrerseits blieb bis heute aus.

Brot für alle und Fastenopfer werden den Dialog mit Swisscom und Sunrise weiterführen und sie beim Engagement für eine benzolfreie Handyproduktion begleiten.

Swisscom

Fünf Tage nach dem Start der Kampagne und der Lancierung der Petition reagierte Swisscom in einer Stellungnahme, in der sie die Schädlichkeit von Benzol anerkennt und Massnahmen formuliert, die das Unternehmen umsetzen will. Swisscom bestätigt Handlungsbereitschaft im Rahmen der bestehenden Initiativen der Elektronikbranche, hauptsächlich der GeSI (Global e-Sustainability Initiative) und Joint Audit Cooperation (JAC). Mit diesen soll erreicht werden, dass Benzol im Herstellungsprozess nicht mehr verwendet wird und dass die Arbeiterinnen und Arbeiter nicht schutzlos der giftigen Substanz ausgeliefert sind.

Sunrise

Der Mobilfunk-verkäufer hat positiv auf unsere Kampagne reagiert. Bei einem ersten Treffen hat Sunrise die Bereitschaft signalisiert, das Thema Benzol und weitere schädliche Materialien in den Fragekatalog bei den Lieferanten zu integrieren. Seit 2014 führt Sunrise bei seinen Lieferanten eigene Befragungen durch. Aber diese Audits zum Qualitätsmanagement folgen nicht unseren Kriterien, weil diese Berichte von Sunrise selbst statt von unabhängigen Stellen durchgeführt werden. Die Berichte reflektieren nicht den tatsächlichen Alltag der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Herstellerfabriken, welche die Rohstoffe für Sunrise verarbeiten.

Salt

Eine Delegation der Organisationen von Brot für alle und Fastenopfer haben sich am 26. September 2016 zum Hauptsitz von Salt in Renens (VD) begeben. Das Ziel war, einen Dialog mit der Direktion bezüglich der Verwendung des krebserregenden Benzols herzustellen. Die Delegationsleitung wurde jedoch ohne Begründung abgewiesen. Statt einer Vertretung kam die Polizei.

Was ist Benzol überhaupt?

Unsere Kampagnen in Kürze

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