Ökumenische Kampagne 2020

Gemeinsam für eine Landwirtschaft, die unsere Zukunft sichert

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Die Corona-Krise trifft uns mitten in der Ökumenischen Kampagne, viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Das schmerzt. Umso ermutigender sind dabei die Zeichen, dass es trotz des Abstandnehmens möglich ist, zusammenzuhalten, in Beziehung zu treten und Solidarität zu zeigen – auch über Landesgrenzen hinweg. 
Wir haben Sie am Anfang der Kampagne über unsere Briefaktion informiert. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas schliessen sich derzeit Bäuerinnen und Bauern und Menschen aus der Schweiz zusammen, um sich beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) für ihr eigenes Saatgut einzusetzen. Zusammengekommen sind bis jetzt 1173 Bilder von Menschen, die einen Brief ans Seco geschrieben haben. Sehen Sie hier die eindrückliche Bildergalerie der Menschen aus Malaysia, Nepal, Philippinen, Honduras, Guatemala, Benin, Burkina Faso, Senegal, Kenia, Südafrika und aus der Schweiz. 

Unter dem Motto «Gemeinsam für eine Landwirtschaft, die unsere Zukunft sichert» fordern wir: Bäuerliches Saatgut und die Kontrolle darüber muss in den Händen der Bäuerinnen und Bauern bleiben. Weitere Infos zum Thema finden Sie hier. 

Aktuell

50'000 Fairtrade-Rosen für Krankenhäuser, Alters- und Pflegeheim

20.03.2020

Die Rosenaktion wurde abgesagt. Damit die Blumen nicht umsonst bestellt wurden, haben Brot für alle und Fastenopfer nun eine "alternative Rosenaktion" organisiert.

Lehrerin, Saatguthüterin und Widerstandskämpferin: Juana Vásquez aus Guatemala

01.04.2020

Weil sie wegen der Lage zum Corona-Virus nicht in die Schweiz reisen konnte, zeigen wir Ihnen ihre Anliegen in einem Kurzfilm.

Kleine Suppe – grosse Wirkung

20.03.2020

Wegen des Corona-Virus müssen viele Suppentage abgesagt werden. Die Alternative: Verteilen Sie an ihre Pfarreimitglieder eine kleine Fastensuppe, die in Ruhe z…

Guatemala KOMON AJQUIJAB

Sehen

Stimmen aus dem Süden

Zur Kampagne haben wir  Gäste aus Afrika und Lateinamerika eingeladen, die zum Thema Saatgut berichten: Aufgrund des Corona-Virus war dies nur teilweise möglich. Wir haben deshalb für Sie Videos produzieren lassen, welche die Arbeit vorstellen von 

 

3. Ana Caal, Silvia Chub, Ana Coc, Amalia Yat y Bacilia Choc

Handeln

Briefe ans Seco

Bauernfamilien aus dem globalen Süden und Menschen in der Schweiz ziehen an einem Strick: In einem Brief ans Staatssekretariat für Wirtschaft fordern sie, dass die Rechte von Bäuerinnen und Bauern nicht durch Freihandelsabkommen eingeschränkt werden. Über 2’000 Menschen haben einen brief unterschrieben.

 

Bohnen aus Südafrika (Bild: Fastenopfer)

Testen Sie Ihr Wissen!

Das Saatgut-Quiz

Wie viele Tomatensorten gibt es? Was versteckt sich hinter dem Begriff „UPOV91“? Und was wissen Sie sonst noch alles über Saatgut?

Trotz Corona

Februar 2020

Setzen Sie sich mit uns für die Menschenrechte ein

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten

Unsere Kampagnen in Kürze

Sehen und Handeln

Junge mit Maiskolben in der Hand.

2020: Gemeinsam für eine Landwirtschaft, die unsere Zukunft sichert

Um ihr Recht auf Nahrung sicherzustellen, brauchen Bäuerinnen und Bauern den Zugang zu Saatgut.

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Gemeinsam für starke Frauen

Frauen haben weltweit eine tragende Rolle in der Wirtschaft - sind aber auf allen Entscheidungsebenen untervertreten.

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Der grosse Wandel

Es gibt zahllose und unterschiedliche Möglichkeiten, sich für eine Welt einzusetzen, in der alle genug zum Leben haben. Seien Sie Teil davon.

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Palmöl führt zu Landraub

Schweizer Detailhändler und Hersteller sind aufgefordert, weniger Palmöl zu verwenden. Denn rund um Palmöl-Plantagen werden Rechte der Menschen verletzt.

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IT-Rating

Wie fair und nachhaltig werden unsere Smartphones und Laptops produziert?

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Geld gewonnen, Land zerronnen

Auch Schweizer Banken finanzieren Projekte im Ausland, die zu Landraub führen.

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Nein zu Benzol in der Computerindustrie

Smartphones werden oft mit dem hochgiftigen Benzol produziert - und oft ohne Schutzausrüstung.

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Globale Geschäfte – Globale Verantwortung

Schweizer Konzerne sollen auch im Ausland sorgfältig wirtschaften.

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Weniger für uns. Genug für alle.

Was unser Fleischkonsum mit Klimawandel und Hunger in Entwicklungsländern zu tun hat.

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Die Saat von heute ist das Brot von morgen

Wir werden ernährt, wir nähren und sorgen. Aber wie gerecht geht es dabei zu?

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Ohne Land kein Brot

Immer mehr fruchtbarer Boden wird der lokalen Bevölkerung im Süden entzogen. Das bedroht ihre Ernährungssicherheit.

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Mehr Gleichberechtigung heisst weniger Hunger

Frauen in Entwicklungsländern haben oft weniger Zugang zu Ressourcen.

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Des einen Schatz, des anderen Leid

Der Rohstoffabbau für unsere Elektronik vergrössert oft die Armut der Menschen vor Ort.

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Stoppt den unfairen Handel!

Unfaire Handelsregeln, Spekulationen und Eingriffe in die Agrarpolitiken entziehen Millionen die Lebensgrundlage.

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Gerechtigkeit im Klimawandel

Die Armen im Süden leiden am meisten unter dem Klimawandel, den Industrieländer anheizen.

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Damit das Recht auf Nahrung kein frommer Wunsch bleibt

Wasserraub, fehlendes Saatgut und Schuldknechtschaft bringen Bauernfamilien in Hungersnot.

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Wir glauben. Arbeit muss menschenwürdig sein.

Arbeitsrechte wie Verbote von Zwangs- und Kinderarbeit gelten in Entwicklungsländern oft nicht.

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