Verwendung gefährlicher Produkte in der Elektronikindustrie

Smartphones: Tote wegen Benzol?

Jetzt Petition unterschreiben

Nein zu Benzol in der Computerindustrie

ZengPing weinend

Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter in China produzieren Smartphones, Tablets und Computer für den westlichen Markt. Dabei kommen sie allzu oft mit dem hochgiftigen Lösungsmittel Benzol in Berührung – ohne jegliche Schutzausrüstung.

Weltweit leiden rund 300’000 Menschen an den Folgen einer Benzolvergiftung, jährlich sterben Tausende von ihnen. In der Schweiz und anderen westlichen Ländern ist der industrielle Einsatz von Benzol deshalb seit langem verboten.

Die Schweizer Mobiltelefon-Verkäufer sind als Teil der Lieferkette mitverantwortlich, wenn Arbeiterinnen und Arbeiter an den Folgen von Benzol sterben. Das Verhalten dieser Unternehmen in Sachen Sorgfaltspflicht ist jedoch mittelmässig bis inakzeptabel.

 

Verlangen Sie deshalb von den CEOs von Swisscom, Sunrise, Salt und Mobilezone, dass sie sich für eine Benzol-freie Produktion von Elektronikartikeln einsetzen! Damit die Doppelmoral bezüglich Benzol und das unerträgliche Leiden der Opfer ein Ende nimmt.

Erste Massnahmen für eine benzolfreie Lieferkette

Die Kampagne «Stopp Benzol» verzeichnet nach einer Woche ihren ersten Erfolg. Swisscom und Sunrise  anerkennen die negativen Auswirkungen von Benzol und ergreifen erste Massnahmen. Lesen Sie hier, wie es um die anderen Unternehmen steht.

 


Filme

Benzol tötet. Langsam und unsichtbar.

Who Pays the Price?

 


 

140 000 Unterschriften für mehr Konzernverantwortung

KOVI

Keine Wirtschaft ohne Ethik! Die in der Schweiz ansässigen Konzerne müssen die Menschenrechte und die Umweltstandards auch in den Entwicklungsländern, in welchen sie arbeiten, respektieren.

In knapp einem Jahr haben Fastenopfer und Brot für alle für diese Forderung gemeinsam mit rund 80 anderen Organisationen die nötigen Unterschriften gesammelt, damit die Konzernverantwortungsinitiative zustande kommt. Ganze 140‘000 Unterschriften sind zusammengekommen, 24‘000 allein von den beiden Entwicklungsorganisationen.

Lesen Sie hier mehr »

KOVI

Studie: Schweizer Konzerne nehmen Menschenrechte nicht ernst

Im Namen von Schweizer Unternehmen werden im Ausland immer wieder Menschenrechtsverletzungen begangen – sei dies direkt durch die Konzerne selbst oder indirekt durch Zulieferer. Wie die grossen Schweizer Unternehmen zu dieser Tatsache stehen und inwiefern sie sich um eine Verbesserung der Situation bemühen, zeigt eine neue Studie. Die Ergebnisse sind ernüchternd.

Lesen Sie hier mehr zur Studie über die Menschenrechtspolitik der Schweizer Konzerne »

Guatemala, San Miguel, Departement San Marcos

Weitere Informationen

Kampagnengast Barhelemy Sam

Erfahrungsberichte aus Burkina Faso

Unser Kampagnengast Bartélemy Sam kommt in die Schweiz, um von den Dorfgemeinschaften und Bauernfamilien zu berichten, deren Existenz zunehmend von Bergbauunternehmen bedroht ist.
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Sujet aus dem Film Dirty Gold War

Dirty Gold War: Einblicke in die Goldindustrie

Der Film von Daniel Schweizer gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Goldindustrie, an Beispielen aus Brasilien und Peru. Dabei zeigt er die zentrale Rolle auf, welche die Schweiz im globalisierten Goldgeschäft inne hat.
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Perspektiven_3_2015

Publikationen Perspektiven und Dossier

Das Magazin Perspektiven vom September 2015 und das dazugehörige Dossier hinterfragen die Rolle und Verantwortung der internationalen Konzerne mit Sitz in der Schweiz. Dazu gehören beispielsweise die Kohlenminen, welche in Südafrika in Betrieb genommen wurden.
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