Fachpersonen

Für Vorträge, Gottesdienste und Workshops stellen sich verschiedene Fachpersonen von Brot für alle, Fastenopfer sowie externe Fachpersonen zur Verfügung. Die folgenden Personen können direkt für Einsätze rund um das Kampagnen-Thema „Verantwortung tragen – Gerechtigkeit stärken“ angefragt werden. Sie sind nachfolgend alphabetisch geordnet.

Honorare: Die Honorare sollten Sie im Voraus mit der jeweiligen Fachperson vereinbaren. Sie liegen je nach Art und Dauer des Einsatzes zwischen Fr. 200.- und Fr. 500.- plus Spesen. Bei den Predigteinsätzen richten wir uns nach der lokalen Tarifordnung für Aushilfen.

Verfügbare Zeit: ab Januar 2017 und Kampagnenzeit

Der grosse Wandel – Wie und mit welchem Ziel?

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Was ist mit dem grossen Wandel gemeint? Wie kann er sich vollziehen? Was erwächst daraus?

Wir empfehlen, als Ergänzung zum Referat einen regionalen Akteur einzuladen, der Wandel selber umsetzt und ihn beispielhaft vorstellen kann (Nachhaltigkeitsprojekte, Bereich Food Waste, Tauschnetz, Urban Gardening, ….). Wir unterstützen Sie gerne dabei, ein geeignetes Projekt zu finden. Andere Handlungsmöglichkeiten zeigt die Organisation oeku Kirche und Umwelt mit dem Umweltsiegel «Grüner Güggel» (Seite 9);

Kontakt und Referate: Kurt Aufdereggen, info@oeku.ch (031 398 23 45).

Bausteine für einen rituellen Abschluss: folgen

Zielgruppen: Öffentliche Veranstaltungen im Rahmen der (kirchlichen) Erwachsenenbildung; Pfarreigruppen, Volkshochschulen

Kostenbeteiligung: Fr. 300.–

Für Referate stehen zur Verfügung:

, Geschäftsleiter Fastenopfer, 041 227 59 71

, Leiterin Theologie, Bildung, Politik Fastenopfer, 041 227 59 49

, Theologie, Bildung, Politik Fastenopfer, 041 227 59 48

, Ethisch Wirtschaften Fastenopfer, 041 227 59 89

, Geschäftsleiter Brot für alle, 031 380 65 75

, Unternehmen und Menschenrechte Brot für alle, 031 380 65 73

, Bildung und Theologie Brot für alle, 031 380 65 61

, Katechese Brot für alle, 031 380 65 95

 

fachperson-Estermann

Josef Estermann

Gut leben, nicht besser

Wandel kann nur im Austausch und der Zusammenarbeit zwischen globalem Süden und globalem Norden erfolgen. Es gilt, die «eurozentrische» Brille abzulegen und die Welt aus der Perspektive des Südens zu sehen. Das ändert bei uns oft geäusserte Einschätzungen von Problemen. Vor allem werden innovative und hoffnungsvolle Ansätze für eine «neue Geschichte» sichtbar.

Der Philosoph und Theologe Josef Estermann hat über 17 Jahre in den Anden gearbeitet und sich intensiv mit anderen Spiritualitäten, Weltanschauungen und gesellschaftlichen Praktiken auseinandergesetzt. Die «andine Philosophie» stellt nicht das Einzelne (sei es Mensch oder ein anderes Wesen) in den Mittelpunkt, sondern die Beziehung. Daraus leiten sich auch die in Europa bekannt gewordene «Vivir Bien» (gut leben) oder solidarische Wirtschafts- und Gesellschaftsformen ab.

Josef Estermann arbeitet bei Comundo und hat einen Lehrauftrag «Missionswissenschaft» an der Universität Luzern. Themen sind interkulturelle und andine Philosophie und Theologie, Befreiungstheologie, Entwicklungspolitik und Spiritualität.

Kosten:

Honorar Fr. 500.–, je nach Art des Einsatzes, oder nach Absprache, plus Reisespesen

Kontakt

Josef Estermann, Bildung und Grundlagen, Comundo, Luzern;

058 854 11 70/077 430 85 05,

fachperson gröbly

Thomas Groebly

Vom Mehr zum Genug

Wie soll die nötige Transformation erfolgen? Thomas Gröbly reichen technologische Effizienzsteigerungen nicht. Er sieht den erforderlichen Paradigmenwechsel als primär spirituelle Aufgabe. Es gelte, sich vom lange eingeübten Prinzip des «grösser–schneller–mehr» zu befreien, die Logik der Ökonomisierung aller Lebensbereiche sowie die Zwänge zu Rendite und Wachstum zu überwinden. Appelle oder finanzielle Anreize nützen offenbar wenig. Erst die geistige Beschäftigung mit der Sterblichkeit als Mensch hilft, notwendige Begrenzungen nicht als Unglück, sondern als Bereicherung zu erfahren.

Dieser Wandel braucht eine starke Gemeinschaft, um die Menschen auf ihren spirituellen Wegen zu begleiten, damit sie sich vom «Überfluss befreien» können, um zu einem «plünderungsfreien Glück» (Niko Paech) zu gelangen.

Thomas Gröbly, erst Bauer, heute Theologe und Ethiker MAE, Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Inhaber des ethik-labor.ch in Baden, Mitinhaber der Gesellschaft für Lokale Ökonomie ecoloc.org und unter anderem Vorstandsmitglied des Vereins Neustart Schweiz.

Kosten:

Honorar Fr. 500.–, je nach Art des Einsatzes, oder nach Absprache, plus Reisespesen

Kontakt

Thomas Gröbly, Ethik-Labor, Baden;

056 222 15 17/079 715 04 58, ,