Werkheft Feiern

v.l.n.r. Salome Eisenmann, Jan Tschannen, Ulrike Henkenmeier, Fabio Carrisi, Rita Gemperle, Rolf Zaugg, Michaela Zurfluh, Andreas Baumeister, Siegfried Arends. Auf dem Bild fehlen: Judith von Rotz, Noemi Honegger

Gemeinsam mit Ihnen und vielen anderen in den Pfarreien und Kirchgemeinden engagieren sich Fastenopfer und Brot für alle für eine gerechtere Welt. Und dies seit 50 Jahren! Einiges konnte in dieser Zeit erreicht werden: Der faire Handel ist nicht mehr wegzudenken. Elektronikfirmen werden in die Pflicht genommen. Palmöl aus grossen Plantagen ist nicht mehr selbstverständlich.

Die 50er Suppe, die im Ökumenischen Gottesdienst (S. 7–9) gekocht wird, erinnert auf kreative Art an die Inhalte und Erfolge der 50-jährigen Zusammenarbeit. Sie hält den Appetit nach Gerechtigkeit wach. Nach einer Welt, in der alle Menschen Leben in Fülle erfahren.

Um diese Welt zu schaffen, braucht es Beharrlichkeit und Engagement, Phantasie und Kreativität. In dieser Kampagne richten wir den Blick vor allem auf die Frauen. Wenn es darum geht, dem guten Leben auf die Sprünge zu helfen, können Frauen besonders erfinderisch und ausdauernd sein. Ihre Geschichten finden wir – oft etwas versteckt – in der Bibel, bei unseren Projektpartnern im Weltsüden oder auch im eigenen Nachbardorf. Und einige dieser Geschichten wollen wir im vorliegenden Heft erzählen.

Vorschau

Inhalte Werkheft Feiern

                                                       

 

Ökumenischer Familiengottesdienst: Was geht mich das an?

Die Geschichte der hartnäckigen Witwe (Lk 18,2 ff) wird familiengerecht erzählt und zeigt auf, dass Beharrlichkeit, der Wille zum Helfen und der Einsatz für Gerechtigkeit die Welt verändern können. «Es geht uns etwas an, kommt wir wollen etwas tun!» heisst die Losung.

 

                       

Ökumenischer Gottesdienst: Zu Gast bei Maria und Martha

Im Gottesdienst wird eine (symbolische oder echte) Suppe gekocht, in der die Zutaten der vergangenen 50 Jahre Ökumenische Kampagne enthalten sind. Diese «Solidaritätssuppe» wird verbunden mit der Geschichte von Martha und Maria, in der es um die Verbindung von Hören und Tun, Glauben und Handeln geht.

 

                                   

Jugendgottesdienst: Herz Schritt Macher

Ganz verschiedene Menschen setzen sich für eine bessere Welt ein. Ihre Biografien inspirieren, und im Gespräch darüber lässt sich entdecken, was Jugendliche aus diesen Geschichten für sich selbst mitnehmen können.

                                                          

           

Versöhnungsfeier: Verstehen statt verurteilen

Fixe Rollenzuweisungen führen zu Vorurteilen und verletzen Menschen. Ein gutes Miteinander braucht unseren offenen und wertschätzenden Blick füreinander. So wie Jesus der Ehebrecherin, können auch wir einander befreiend begegnen.

                                                                                              

           

Einführung zum Hungertuch «Mensch, wo bist du?» von Uwe Appold             

           

 

Predigtanregungen

 

  • Die goldene Mitte (zum Hungertuch)
  • Eine sprichwörtlich gute Frau (Spr 31,10–31)                     
  • Ungeahnte Menschwerdungen Gottes (Mt 1,1–31)                        
  • Maria Magdalena – Botschafterin des Leben (Joh 20,1–18)
  • Unsichtbare Hände im Abendmahlssaal (Joh. 13,1-20 und Mk 14,12-25)
  • Was ist uns heilig? (Ez 28,1-18) zur Konzernverantwortungsinitiative