Kampagnengäste

Was bedeutet Klimawandel für die Menschen in Indonesien? Wie reagiert man in Kolumbien auf diesen? Jedes Jahr während der Ökumenischen Kampagne legen Menschen aus dem Süden Zeugnis ab von ihren Erfahrungen. Die Gäste erzählen in der Kampagnenzeit von Ihrer Arbeit rund ums Klima und beantworten Fragen – an Suppentagen, der Uni, in Schulen, an Klimademos, Podien oder weiteren, von Ihnen organisierten Anlässen. Ihre Flüge in die Schweiz werden via «Klima-Kollekte» kompensiert. Dieser kirchliche Fonds kommt wieder Klima-Projekten im Süden zu Gute – z.B. Carbon-Öfen in Kenia. 

Weitere Infos zu den Gästen werden demnächst hier aufgeschaltet. 

 

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Fernando Castrillón Zapata, Kolumbien

Der Agronom ist Projektleiter bei Grupo Semillas, einer Partnerorganisation von Fastenopfer in Kolumbien, die sich für einheimisches Saatgut und die Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung einsetzt. Die Anpassung der Landwirtschaft an die Folgen des Klimawandels ist dabei ein wichtiges Thema. Die Gruppe arbeitet mit Bäuerinnen und Bauern, indigenen und afrokolumbianischen Gemeinschaften. «Wir haben gelernt, dass Solidarität die universelle Zuneigung der Menschen ist und eine verändernde Kraft darstellt. Und wer die Natur gut behandelt, wird von ihr beschenkt.» Mit Radiosendungen engagiert sich Grupo Semillas für ein besseres Leben für alle, in dem Mensch und Natur in Harmonie leben.

Einsatzzeit: 5. bis 22. März 2021
Sprache: Spanisch (Übersetzung gewährleistet)
Kosten: Ab 300.–, je nach Art des Einsatzes
Kontakt: Andrea Gisler, 041 227 59 68,

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Ibu Tatat und Yuyun Harmono, Indonesien

Dieses Jahr dürfen wir eine ganze Familie aus Indonesien begrüssen: Ibu Tatat, Yuyun Harmono und ihr Sohn Alif. Tatat ist bei einer internationalen Organisation Zuständige für Genderfragen und berichtet, was der Klimawandel für Frauen bedeutet. Yuyun Harmono ist Klimaverantwortlicher von Walhi. Die Partnerorganisation setzt sich dafür ein, dass die Umwelt und die Tropenwälder des Landes intakt bleiben. Sie sind die Lebensgrundlage der Bevölkerung und zentral für den Klimaschutz. Mit Kampagnen, mutigen Aktionen, Klagen und an Konferenzen leistet Walhi unermüdliche Arbeit, um die Natur Indonesiens und das Klima zu schützen. «Die geographische Lage Indonesiens macht die Menschen, die in Küstenähe und auf den vielen Inseln leben sehr anfällig auf die Auswirkungen des Klimawandels. Für mich ist mein Sohn die grösste Motivation für meine Arbeit: Auch er soll saubere Luft atmen, sauberes Wasser trinken und in einer gesunden Umwelt aufwachsen können», sagt Harmono.

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Einsatzzeit: 19. Februar bis 8. März 2021
Sprache: Englisch (Übersetzung gewährleistet)
Kosten: Ab 300.–, je nach Art des Einsatzes
Kontakt: Stephan Tschirren, 031 380 65 95, tschirren@bfa-ppp.ch

Die Familie kommt vom 19. Februar bis 8. März 2021 für Brot für alle in die Schweiz.

Kontakt: Stephan Tschirren, 031 380 65 95, tschirren@bfa-ppp.ch