Kampagnengäste

Jedes Jahr während der Ökumenischen Kampagne legen Menschen aus dem Süden Zeugnis ab von ihren Erfahrungen. Sie stehen während der Kampagnenzeit zur Verfügung, um über ihre Erfahrungen mit der Kampagnenproblematik zu erzählen, sei es bei Pfarreien, Kirchgemeinden oder in Schulen.

 

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Bembet Madrid, Philippinen

Bembet Madrid ist seit 13 Jahren Koordinatorin des Fastenopfer Landesprogramms Philippinen. Sie studierte an der Universität von Quezon City Soziologie, Kultur und Politikwissenschaften sowie sozioökonomische Entwicklungswissenschaft. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Gendergerechtigkeit und Gemeindeentwicklung, sowie die Stärkung von Frauen und indigenen Gemeinschaften.

In Workshops und Referaten möchte sie auf die grosse Bedeutung der Menschenrechte hinweisen und aufzeigen, wie die Zivilgesellschaft in ihrem Land weiter gestärkt werden kann.

Sie hat auch viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit kirchlichen Partnern: Sie unterstützt Laiinnen und Laien in ihrem Engagement, insbesondere in der Bildung von kleinen christlichen Gemeinschaften.

Als junge Frau kämpfte sie als Friedensaktivistin gegen den Diktator Marcos. Bis heute versteht sie sich als Akteurin für gesellschaftlichen Wandel: «Darin sehe ich meinen Lebenssinn, der mich sehr erfüllt.»

Einsatzzeit:  23. März bis 7. April 2019

Sprache: Englisch (Übersetzung auf Deutsch gewährleistet)

Einsatzmöglichkeiten: Pfarreien und Kirchgemeinden, Schulen

Kosten: Ab Fr. 300.-, je nach Art des Einsatzes

Kontakt: Daniel Wiederkehr, Mail, 041 227 59 48

Marie

Marie Crescence Ngobo, Kamerun

Die studierte Wirtschafts- und Entwicklungsspezialistin koordiniert in Kamerun die Organisation RADD (Réseau des Acteurs du Développement Durable).

Mit ihrer Arbeit unterstützt sie einerseits Frauenverbände bei der Entwicklung von Projekten, zur Sicherung des Lebensunterhalts und der Verbesserung der Ernährungssicherheit.

Andererseits gilt ihre Unterstützung den Frauen in ihrem Kampf um Landrechte. Sie klärt darüber auf, welche Auswirkungen industrielle Monokulturen, im Falle von Kamerun vor allem Ölpalmplantagen, haben.

RADD fördert die Vernetzung mit anderen Gruppen über die Landesgrenzen hinaus, da es oft dieselben Unternehmen sind, die an verschiedenen Orten Monokulturen bewirtschaften.

Einsatzzeit: 8. Bis 25. März 2019

Sprache: Französisch (Übersetzung gewährleistet)

Einsatzmöglichkeiten: Kirchgemeinden und Pfarreien, Schulen

Kosten: Ab Fr. 300.-, je nach Art des Einsatzes

Kontakt: Stephan Tschirren, , 031 380 65 95

Für Medienanfragen

Sr. Nathalie Kangaji

Als Anwältin kämpft die Ordensschwester Nathalie Kangaji im Kongo für die Rechte von Menschen, die unter den Folgen des Kobalt- und Kupferabbaus leiden. Sie ist ausserdem stellvertretende Generalsekretärin der Kommission Justi­tia et Pax der kongolesischen Bischofskonferenz in Kinshasa und arbeitet eng zusammen mit Fastenopfer und Brot für alle.

Sie gibt in Interviews gerne weitere Auskünfte. Ein früher publiziertes Interview finden Sie hier.

Anfragen via Colette Kalt, Fastenopfer, Mail, 041 227 59 51

und Lorenz Kummer, Brot für alle, Mail, 031 380 65 71.

Soeur Nathalie