Ökumenische Kampagne

Filme

Geraubtes Land

Die für die Kampagne empfohlenen Filme beleuchten verschiedene Aspekte des Kampagnenthemas. Klicken Sie auf die untenstehenden Filmtitel und erfahren Sie mehr über die einzelnen Filme.

Geraubtes Land

Der Kurzfilm veranschaulicht das Thema Land Grabbing und bringt grundlegende Fakten. Er zeigt die Auswirkungen auf die betroffene Bevölkerung und die Schäden für die Umwelt. Menschenrechte werden verletzt, die langfristige Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung dem kurzfristigen Gewinn geopfert. Beteiligt sind auch Schweizer Banken und Investoren, wie das Beispiel Indonesien zeigt.

Der Kurzfilm ist für den vielfältigen Einsatz in den Pfarreien und Kirchgemeinden und ein breites Publikum gedacht. Er kann an Suppentagen, Präsentationen und anderen Anlässen mit Erwachsenen gezeigt werden. Ebenso hilft er als Einstieg im Unterricht. Der Film unterstützt auch die Mitmachaktion Neuland der Ökumenischen Kampagne 2017.

Kurzfilm „Geraubtes Land“ von Fabiano D’Amato, Schweiz 2016, 6 Min, Deutsch (auch französisch und italienisch erhältlich)

Hier können Sie den Film herunterladen:

„Geraubtes Land“ (Fastenopfer und Brot für alle)

Und hier online anschauen:

 

 

Die Welt im Ausverkauf

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Seit einiger Zeit findet ein enormer Ansturm auf die besten Agrarflächen armer Länder in Afrika oder Asien statt. Immer mehr landwirtschaftliche Nutzflächen werden zu profitablen Investitionen. Die wertvollen Flächen werde an Investoren aus reichen Ländern und Schwellenländern verkauft. Der Film thematisiert dieses inzwischen globale Phänomen des Land Grabbings. Interviews mit Investoren und Regierungsvertretern aus verschiedenen Ländern im Norden wie im Süden geben Einblick in ein zynisches Monopoly-ähnliches Spiel mit dramatischen Folgen.

Dokumentarfilm von Alexis Marant, Frankreich 2010, 54′, ab 16 Jahren

30.- im Shop von Fastenopfer oder Brot für alle

Der Film kann auch als Video on Demand bei www.filmeeineweltvod.ch gemietet werden.

Der Film ist bei den kirchlichen Medienstellen ausleihbar. Eine Übersicht findet sich bei Relimedia.

 

Palmöl aus Indonesien: Bedrohung für Pias und Mogis Zuhause

MOGI

Die Geschwister Pia und Mogi leben in Indonesien, in einem Dorf auf der Insel Borneo. Schon von klein auf lernen sie, wie wichtig der Wald für sie ist: Sie finden darin Nahrung und Baumaterial für ihre Häuser. Doch nun ist ihnen von dem einst unendlichen Urwald nur noch ein kleines Stück geblieben. Der Rest wurde abgeholzt, um Ölpalmplantagen Platz zu machen: Das Fett der Ölpalme ist in Europa sehr beliebt, es steckt in Fertigpizzen, Lippenstiften, Kuchenteig, Sonnencreme und vielem mehr. Pia und Mogi wünschen sich, dass europäische Kinder eigene Fette essen, damit ihre Heimat auf Borneo nicht weiter zerstört wird.

Kinderfilm von Inge Altemeier, Deutschland 2010/2016, 9′, ab 10/12 Jahren.

Ausschliesslich als Video on Demand (VOD) erhältlich: www.filmeeineweltvod.ch

 

Palmöl - vom Urwald in die Schokocreme

Der Weltbedarf an Palmöl verdoppelt sich ca. alle zehn Jahre. Doch der Boom hat gravierende Folgen für die Kleinbauern und ihr Lebensumfeld in Südostasien. Der Film zeigt am Beispiel Indonesien, wie Menschen den Ölpalmplantagen weichen müssen und in ihrer traditionellen Lebensform bedroht werden, wie Regenwald abgeholzt wird und Biodiversität verschwindet.

Er untersucht unsere Alltagsprodukte auf Palmöl und stellt die Frage, ob wir auch ohne das Fett aus der Ölpalme auskommen können.

Dokumentarfilm von Kurt Langbein und Marlies Faulend, Deutschland 2015, 29′, ab 14 Jahren.

 

Der Fall Mubende

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Der Film begleitet den gut dokumentierten Fall von Land Grabbing in der ugandischen Gemeinde Mubende. Dort wurden 2001 rund 4000 Menschen vertrieben, um für die Kaweri Coffee Plantage Platz zu machen. Weil die Vertriebenen nicht entschädigt wurden, strengten sie ein Gerichtsverfahren gegen den ugandischen Staat und das Kaffeeunternehmen an. Am Ende eines aufwendigen Gerichtsverfahrens erhielten die Vertriebenen eine Entschädigung von 11 Mio. Euro zugesprochen – aber das Geld wurde bis heute nicht bezahlt.

Dokumentarfilm von Michael Enger, Deutschland 2015, 30′, ab 16 Jahren

Der Film ist bei den kirchlichen Medienstellen ausleihbar. Eine Übersicht findet sich bei Relimedia.

 

Menschen stärken Menschen

Diverse Autorinnen und Autoren, 2011, Dokumentarfilme, Fr. 10.- (Kostenanteil).

Ein junge steht auf dem Feld mit einem Behälter für Samen.

Sammel-DVD mit acht Kurzfilmen zur Projektarbeit von Fastenopfer auf den Philippinen, in Brasilien, Burkina Faso und Senegal.

Bezugsquelle:

AGROkalypse – der Tag, an dem das Gensoja kam


AGROKALYPSE
 erzählt die Geschichte der brasilianischen Ureinwohner vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Fleischkonsums und zeigt, wie wir mit Lebensmitteln die Welt verändern.

Der Dokumentarfilm „AGROkalypse – der Tag, an dem das Gensoja kam“ von Marco Keller verfolgt den Weg der brasilianischen Sojabohne bis zu ihrem Ende als Tierfutter. In sehr persönlichen Porträts wird gezeigt, wie dabei die Ureinwohner Brasiliens von ihrem Land vertrieben werden, damit es immer mehr Anbauflächen gibt.

Der Film zeichnet ein vielschichtiges und präzises Bild über den rasant wachsenden Sojaanbau und über die Auswirkungen die unser Konsumverhalten auf Natur und Umwelt haben. Gleichzeitig zeigt der Film, wie es auch anders gehen könnte und bietet aufschlussreiche Lösungsansätze.

„Eine Reise nach Brasilien, ins Herz der Konflikte zwischen Menschen und Milliardengewinnen…“

(12. Freiburger Filmfest)

Film bestellen>>

Aktuelle Medienbeiträge zum Thema

Palmöl in unseren Lebensmitteln: Der versteckte Klimakiller (Kassensturz, SRF1, 19.01.2016)

Ob Pizza, Shampoo oder Schokoriegel: Überall steckt Palmöl drin. Das weltweit wichtigste Pflanzenöl ist zwar günstig, hat aber einen hohen Preis für Mensch, Tier und Klima. Der «Kassensturz»-Report aus Borneo zeigt die verheerenden Folgen der Regenwaldrodungen und dokumentiert den Weg des Öls.

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