Ökumenische Fairtrade-Aktion

Rosenaktion

Der nächste Rosenaktionstag findet am 18. März 2023 statt.

Menschen im globalen Süden helfen

Auch 2023 wollen wir wieder den Strassenverkauf der Fairtrade-Rosen lancieren. Der Erlöst fliesst in die Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika, wo wir uns gegen Hunger und Armut und für ein Leben in Würde einsetzen.

Ihre Unterstützung mit Jugendlichen, dem Kirchenchor oder weiteren Interessierten ist sehr wertvoll. Mit jeder verkauften Rose unterstützen Sie Bäuerinnen und Bauern dabei, genügend Essen und eine Perspektive zu haben, wie zum Beispiel in der Demokratischen Republik Kongo. Dort geraten Gemeinschaften rund um den Abbau von Gold, Kupfer und Kobalt zunehmend unter Druck. Denn der Bergbau und allfällige Giftstoffe in Erde, Luft und Gewässer bedeuten grosse Risiken für die Umwelt und Gesundheit der Menschen. Zusammen mit den Partnerorganisationen unterstützen Fastenaktion und HEKS Frauen und Männer darin, ihre von der Verfassung zustehenden Rechte einzufordern. 

Nächster Aktionstag: 18. März 2023

An zahlreichen Orten in der Schweiz findet am Samstag, 18. März 2023 der Verkauf von Fairtrade-Rosen statt. Freiwillige verkaufen Rosen für 5 Franken zu Gunsten unserer Projekte.

Machen Sie mit? Hier finden Sie das Bestellformular.

Jeder Verkauf einer Rose bereitet gleich vierfach Freude.

  1. Weil mit dem Erlös Menschen in den Projekten von HEKS, Fastenaktion und Partner sein unterstützt werden, ihr Recht auf Nahrung und ihr Recht auf ein würdiges Leben durchzusetzen. 
  2. Weil Max Havelaar-Rosen verkauft werden. Die Marke zeichnet mit ihrem Gütesiegel fair produzierte und gehandelte Produkte aus.
  3. Weil jede verschenkte Rose die Empfängerin oder den Empfänger glücklich macht.
  4. Weil mit jeder echten Rose auch ein Gutschein für eine virtuelle Rose mitkommt. Diese kann über die Webseite «Give a Rose» mit einer Grussbotschaft an die Liebsten verschickt werden – und noch mehr Freude verbreiten.

Spenden mit «Give a Rose»

Auf «give-a-rose.ch» kann man eine digitale Rose oder einen Rosenstrauss kaufen, mit einer Widmung versehen und mit anderen teilen.

Zur Genesung, zum Geburtstag, zu Weihnachten, zur bestandenen Prüfung oder weil man sich gerade nicht sehen kann: Zeigen Sie Ihren Liebsten, dass Sie an sie denken. Auf «give-a-rose.ch» können Sie digitale Blumen mit einer Grussbotschaft verschicken. Der Erlös kommt Bäuerinnen und Bauern in Guatemala zugute und blühen das ganze Jahr.

Es würde uns freuen, wenn Sie in Ihrer Pfarrei oder Kirchgemeinde oder auf Ihrer Website auf diese Möglichkeit hinweisen.

Anmeldung Rosenaktion

Plakat Rosenaktion A3 (PDF)

Plakat Rosenaktion A3 (PDF) mit ausfüllbaren Feldern

 

 

Warum gibt es die Rosenaktion?

Mit der Rosenaktion können wir jedes Jahr rund 400’000 Franken (in den besten Jahren sogar bis knapp eine Million) für die Südarbeit der Organisationen Fastenaktion, HEKS und Partner sein erwirtschaften. Die Sensibilisierungs- und Fundraisingaktion hat einen hohen Sympathiewert und führt zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen, die in Armut leben.

 

Eingeflogene Rosen im Frühjahr – ist das nachhaltig?

Für die Auswahl der Verkaufsprodukte für die Aktion haben wir neben dem kommunikativen Aspekt immer auch die Nachhaltigkeit beachtet. So kommen die aktuell verkauften Rosen von einer Rosenfarm in Kenia, die Fair Trade-zertifiziert ist. Blumen im Frühjahr – auch einheimische Blumen – kommen immer aus Gewächshäusern. Zudem ist es aufwändig, lokal produzierte Tulpen oder andre Frühlingsblumen in einer Menge von ca. 70’000 – 100’000 Stück auf einen bestimmten Termin zu produzieren. Um dies sicherzustellen, müssen die Gewächshäuser geheizt werden. Hier in der Schweiz bzw. in Mitteleuropa erfolgt dies meist mit fossilen Energien. Eine Publikation von Max Havelaar wie auch eigene Recherchen zeigen, dass die Rosen aus Kenia hinsichtlich ihres Fussabdrucks, trotz des Imports, eine bessere Ökobilanz aufweisen als Blumen aus der Schweiz.

 

Unter welchen Bedingungen arbeiten die Menschen auf den Rosenfarmen?

HEKS und Fastenaktion sind Stifterwerke von Max Havelaar und auch von Anfang an im Fairen Handel engagiert. Der Faire Handel ist eine alternative Wirtschaftsform, welche bessere und nachhaltigere Arbeitsplätze in ärmeren Ländern fördert. Die Rosenaktion hat auch eine Wirkung hinsichtlich der Bekanntmachung des Fairen Handels. Damit können bessere Arbeitsbedingungen und neue Arbeitsplätze in Ländern wie z.B. Kenia geschaffen werden. Mehr Infos dazu hier.

 

Welchen Mehrwert hat diese Aktion?

Die Rosenaktion ermöglicht Kirchgemeinden und Pfarreien eine Aktion in der Öffentlichkeit durchzuführen und so auch nicht kirchliche Personen anzusprechen. Dadurch, dass Personen in der Öffentlichkeit angesprochen werden, wird die Ökumenische Kampagne auch breiteren Kreisen bekannt gemacht. Die Zusammenarbeit mit dem Sponsor Coop beinhaltet neben einem sehr günstigen Einkaufspreis, die Verteilung der Rosen an die über 20 Verteilorte in der ganzen Schweiz, eine wichtige Zusatzleistung.  

Bei Fragen hilft Ihnen Claudia Auerswald und das Team der Aktion «Fairtrade-Rosen» gerne weiter:

 041 227 59 70

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Wir bedanken uns bei COOP für die Unterstützung bei der Aktion.