Ein Rezept gegen die Armut in Honduras

Im Süden fehlen den Kleinbauern die technischen Möglichkeiten zur Verarbeitung der geernteten Früchte. Deshalb verdirbt wertvolle Nahrung.

Im Süden von Honduras gedeihen Mango, Papaya und Cajou-Nüsse. Doch den Kleinbauern fehlen die technischen Möglichkeiten zur Verarbeitung, wertvolle Nahrung verdirbt.

Eine Folge davon ist, dass Schulkinder in Pespire und anderen Landgemeinden aus dem Welternährungsprogramm der UNO tägliche Mahlzeiten erhalten. Diese werden jedoch mehrheitlich aus importierten Lebensmitteln hergestellt. Dadurch können die Bauern noch weniger Ernte verkaufen und ihre Kinder noch schlechter ernähren. Ein Teufelskreis, der sich immer weiter fortsetzt.
Im Süden fehlen den Kleinbauern die technischen Möglichkeiten zur Verarbeitung der geernteten Früchte. Deshalb verdirbt wertvolle Nahrung.

Ein Konzept, das Früchte trägt

Im Projekt lernen die Menschen, ihre Erzeugnisse gemeinschaftlich zu verarbeiten, zu konservieren und zu vermarkten. Sie liefern z. B. tiefgefrorenes Fruchtfleisch zur Saftherstellung an Schulen der Region. Mit doppeltem Erfolg: Die Schulkinder erhalten eine vitaminreiche Ergänzung zu ihrer Schulmahlzeit und die Kleinbauern erwirtschaften ein Zusatzeinkommen.

 

honduras

Honduras

Politische Instabilität, Landvertreibung und wiederkehrende Naturkatastrophen sind die Hauptursachen der grossen Armut unter der Landbevölkerung. Ihre Spende ermöglicht einer Kleinbäuerin oder einem Kleinbauern einen Kurs in Lebensmittelverarbeitung, um das Familieneinkommen langfristig zu erhöhen.

«Wir Bauern träumen davon, unsere Kinder

eines Tages ganz aus eigener Kraft ernähren

zu können. Dieser Traum rückt jetzt näher.»

Andres, Kleinbauer, Honduras

Zitat_honudras

 

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