Gesunde Nahrung für arme Städter in Bolivien

In der Hoffnung auf ein besseres Leben ziehen täglich unzählige notleidende Bauernfamilien in die Stadt El Alto.

 Doch die Realität ist bitter – für die meisten Zuwanderer endet die Reise in den Armenvierteln der Stadt. Was den Menschen bleibt, sind schlecht bezahlte Jobs. Rund 80 Prozent ihres Einkommens müssen sie für Nahrungsmittel ausgeben, viele von ihnen leiden an schwerer Mangelernährung.

Vitamine aus dem Hinterhof

Beim Projekt Stadtgarten lernen die Bewohner der Armenviertel, ihre Innenhöfe als Gartenbeete und für Treibhäuser zu nutzen. Das Projekt unterstützt und schult vor allem Frauen in biologischer Eigenversorgung und regt sie an, Gemeinschaften zu bilden. Jede vierte Frau verkauft heute bereits Überschüsse auf dem Markt und trägt so zum Familieneinkommen bei.

Bolivien

Ein Grossteil der indigenen Bevölkerung Boliviens, die etwa zwei Drittel der Menschen ausmacht, lebt unterhalb der Armutsgrenze und kämpft täglich ums Überleben: Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie einer Familie, Hühner zu kaufen oder ein neues Gewächshaus zu bauen. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherung der Stadtbewohner.

«Seit ich Gemüse und Früchte in meinem Innenhof 

anbaue, sind meine Kinder seltener krank.

Damit andere Mütter das gleiche Glück haben,

gebe ich mein Wissen weiter.»

Lizeth, Mutter und Selbstversorgerin, Bolivien


 

Brot für alle sammelt für Mission 21: Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten,
bitte Projektnummer 420.1018 (Brot für alle/Mission 21) angeben.


 

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