Gleichberechtigung für Indiens indigene Völker

Noch heute leben viele Adivasi auf den Teeplantagen. Viele verarmen und haben nicht mehr genug zu essen.

Vor rund 200 Jahren holten die britischen Kolonialherren indische Indigene – die Adivasi – aus Zentralindien zur Arbeit auf die Teeplantagen in Nordostindien.

Noch heute leben viele Adivasi auf diesen Teeplantagen. Durch die Modernisierung der Plantagen haben jedoch immer weniger Adivasi eine Festanstellung. Viele verarmen und haben nicht mehr genug zu essen. Das zwingt sie, überteuerte Kredite aufzunehmen, die sie nicht zurückzahlen können. Diejenigen, die Land haben, müssen es an Grossgrundbesitzer und Geldverleiher verpfänden. So werden die Adivasi ihrer Lebensgrundlagen beraubt.
Noch heute leben viele Adivasi auf den Teeplantagen. Viele verarmen und haben nicht mehr genug zu essen.

Mit Selbstvertrauen zu mehr Rechten

In Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen von Fastenopfer organisieren sich die Adivasi und bauen eigene Getreidesparkassen auf. Dadurch können sie ihre weitere Verschuldung stoppen. Sie erhalten auch Unterstützung für den Zugang zu eigenem Land und fordern beim Staat offizielle Landtitel ein.

Indien

Rund die Hälfte der Einwohner Indiens lebt in Armut. Besonders betroffen sind benachteiligte Gruppen wie Dalits oder Adivasi, die Nachfahren der indischen Ureinwohner. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Adivasi dabei, sich gemeinsam gegen Diskriminierung und Ausgrenzung zu wehren und ihre Zukunft selber in die Hand zu nehmen.

«Nur wenn wir Adivasi zusammenhalten,

können wir unser Land verteidigen,

uns aus der Schuldenfalle befreien und

unsere Kultur bewahren.»

Bhavin, Adivasi und Teeplantagenarbeiter, Indien


 

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