Wie die Menschen
heute schon an morgen denken

Priscille Girardet-Sokpoh, Programmverantwortliche Kamerun, DM-échange et mission

«Es regnet immer unregelmässiger und weniger.» Aussagen wie diese höre ich in Kamerun immer öfter. Auch hier sind die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Wenn es regnet, dann häufig so stark, dass die Nährstoffe aus dem Boden gespült werden. Dadurch verringert sich die Bodenfruchtbarkeit – auf den Feldern wächst immer weniger. Viele Kleinbauernfamilien ernten nicht mehr genug, um ihre Familien richtig zu versorgen. Unter anderem können sie das Schulgeld für ihre Kinder nicht bezahlen.

Wir vermitteln den betroffenen Menschen neues Anbauwissen, damit sie besser für die Herausforderungen des Klimawandels gewappnet sind.

 

Da sich dessen Auswirkungen noch verschärfen werden, richtet sich unser Projekt bereits heute an die nachfolgende Generation: Im Unterricht lernen schon die Kleinsten, wie wichtig der Schutz ihrer direkten Umwelt ist und was sie dafür tun können. Es ist schön, zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder – zum Beispiel mit dem Pflanzen von Bäumen – ihren eigenen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

 

-Priscille Girardet-Sokpoh, Programmverantwortliche Kamerun, DM-échange et mission


Kamerun

Das westafrikanische Land exportiert vor allem Tropenhölzer. Die weltweit fortschreitende Regenwaldzerstörung beschleunigt den Klimawandel.

«Auch wir Frauen nehmen

an den Landwirtschaftsschulungen teil.

Wir übernehmen die gleichen Arbeiten

wie die Männer. Zum Beispiel die

Herstellung von biologischem Dünger.

Das Wissen verschafft uns grössere

Ernten. Und viel Respekt im Dorf!»

Stéphanie, Kleinbäuerin, Kamerun


 

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Diesen Weg geht Brot für alle

Wie die Menschen heute schon an morgen denken Kamerun
START: LEBENSGRUNDLAGE SICHERN

Die indigene Bevölkerung weiss zu wenig über das meist gentechnisch veränderte Saatgut und die Ziele von Konzernen. Aufklärungs- und Bildungskampagnen schaffen Abhilfe.

 

ETAPPE 1: BODEN ZURÜCKGEWINNEN

Wir helfen, Saatgutmessen zu veranstalten: Dort werden traditionelle Sorten getauscht und verkauft. Saat gutbanken in den Dörfern bewahren Samen für die Kleinbauernfamilien auf.

 

ETAPPE 2: EINKOMMEN AUFBESSERN

Um die einheimischen Sorten und die Rechte der Bauern familien zu schützen, helfen wir in Guatemala bei der Ausarbeitung von Gesetzesentwürfen und bei politischer Lobbyarbeit zugunsten der Bauernfamilien.

 

ETAPPE 3: SCHULEN EINBEZIEHEN

In der Schule werden Kinder und Jugendliche für Umweltthemen wie den Klimawandel und den Schutz ihrer direkten Lebenswelt sensibilisiert.

 

ZIEL: NÄCHSTE GENERATION FÜR DIE KLIMATISCHEN VERÄNDERUNGEN RÜSTEN

Sehen und Handeln

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