Wie Kühe Bauernfamilien vor Hunger schützen

Augustin Bahaya Cimole, Koordinator von Partner Sein, DR Kongo

Reichtum kann Fluch und Segen zugleich sein. Wie hier in der Demokratischen Republik Kongo. Das Land verfügt über viel Wasser, Wälder und Bodenschätze. Doch die Bevölkerung profitiert kaum von diesem natürlichen Reichtum. Im Gegenteil: Immer wieder brechen bewaffnete Konflikte um die Vorherrschaft über die Naturschätze aus.

Trotz der schwierigen Situation helfen wir weiterhin vor Ort. Denn die Menschen brauchen uns: Ich kenne viele, die unter Mangelernährung leiden, keinen Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Versorgung haben. Gerade für die Kinder ist das verheerend.

 

Wir sind vor Ort, um benachteiligten Menschen zu helfen. Es ist unser Ziel, dass sich die Familien selber versorgen können – und zwar mit einer Kuh.

– Augustin Bahaya Cimole, Koordinator von Partner sein, DR Kongo


Demokratische Republik Kongo

Das grosse Land in Zentralafrika ist reich an Bodenschätzen und gleichzeitig eines der ärmsten Länder der Welt.

«Die Kuh hat der Himmel geschickt.

Meine jüngste Tochter ist zwei. Weil wir nicht genug zu essen hatten,

war sie schwächlich und sehr klein. Seitdem sie täglich Kuhmilch trinkt,

ist sie zu einem kräftigen, gesunden Mädchen geworden.»

Joano Molario, Kleinbauer, DR Kongo


 

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START: KUH ALS STARTKAPITAL

Zunächst erhalten Familien auf dem Land eine Kuh und Baumaterial für den Stall.

 

ETAPPE 1: MELKEN GEGEN MANGELERNÄHRUNG

In der Kuhmilch enthaltene Stoffe wie Calcium, Milchfett, Minerale oder Vitamine helfen, mangelernährte Kinder besser mit Nährstoffen zu versorgen.

 

ETAPPE 2: KUHMIST ALS DÜNGER

Die Kleinbauern lernen in Schulungen, wie sie den Ertrag ihrer Ernte natürlich steigern können.

 

ETAPPE 3: FÜR DEN ERNSTFALL GERÜSTET

Im Notfall – z. B. bei Krankheit – können die Menschen ein Kalb verkaufen und müssen sich nicht verschulden.

 

ETAPPE 4: SOLIDARISCH ABGESICHERT

Jede begünstigte Familie gibt monatlich einen kleinen Betrag in eine Gemeinschaftskasse: Davon wird die Behandlung kranker Kühe bezahlt.

 

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