Wie Landlose zu selbstversorgenden Farmern werden

Mervyn Abrahams, Koordinator Landesprogramm Südafrika

Die Mühlen der Gerechtigkeit mahlen leider langsam in Südafrika. Aber sie mahlen. Auch heute noch ist Land, das der schwarzen Bevölkerung während des Apartheidsregimes unrechtmässig weggenommen wurde, überwiegend in weisser Hand.

Im Zuge der Landreform erhalten jedoch Schritt für Schritt Nachfahren der rechtmässigen Besitzer Boden zurück. Rund ein Viertel der Begünstigten sind Frauen.

 

Doch eigenes Land macht noch niemanden zum Farmer: Die neuen Landbesitzerinnen und -besitzer arbeiteten als Tagelöhner und wissen nicht mehr, wie man eine kleine Farm produktiv bewirtschaftet. Darum unterstützen Fastenopfer und lokale Partner die neuen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern mit landwirtschaftlichen Schulungen. In diesen lernen sie auch, wie sie ihre Produkte besser verkaufen und so ihren Lebensunterhalt sichern können. Damit nicht nur die Gerechtigkeit blüht, sondern auch das Land.

 

– Mervyn Abrahams, Koordinator Landesprogramm Südafrika


Südafrika

Noch immer herrscht im Land grosse Ungerechtigkeit. Während landwirtschaftliche Grossbetriebe gut am Export verdienen, lebt die Mehrheit der Bevölkerung in Armut.

«Endlich haben wir das Land unserer

Vorfahren zurückbekommen.

Doch wir haben nach all den Jahren verlernt, wie man es richtig

bestellt. Dank der landwirtschaftlichen Schulung wirft der Boden

jetzt genug für mich, meine Familie und den Verkauf ab.»

Netsai Mokoena, Kleinbäuerin, Südafrika


 

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Diesen Weg geht Fastenopfer

START: EIN STÜCK EIGENES LAND

Viele landlose Tagelöhner haben dank der Landreform eigenen Boden erhalten. Doch das Wissen, wie man es richtig bestellt, fehlt.

 

ETAPPE 1: LANDWIRTSCHAFTSKURSE

Die neuen Landbesitzer und -besitzerinnen erhalten Schulungen zu effi zienten, ökologischen Methoden wie Saatgutgewinnung oder Bio-Düngern.

 

ETAPPE 2: MARKTZUGANG VERBESSERN

Fastenopfer unterstützt sie dabei, sich zu Kooperativen zusammenzuschliessen. Dort erfahren die Mitglieder, wie sie ihr Budget erstellen und ihre Produkte besser vermarkten können.

 

ETAPPE 3: DEN STAAT ZUM HANDELN BRINGEN

Mit Unterstützung unserer Partner vor Ort fordern die Menschen vom Staat, was ihnen zusteht: Wasser, Strom und besseren Marktzugang.

 

ZIEL: WIRTSCHAFTLICHE EIGENSTÄNDIGKEIT DER MENSCHEN

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