Publikationen

Palmöl – ein Alltagsprodukt mit Schattenseiten (03/17)

Dossier 3/17 - Palmöl – ein Alltagsprodukt mit Schattenseiten

Ob Margarine, Schokoriegel, Shampoo oder Waschmittel: 10 bis 20 Prozent aller Produkte, die wir in unseren Supermärkten kaufen, enthalten Palmöl. Die Folgen für Menschen und Umwelt in den Anbaugebieten sind verheerend.

Deshalb setzen immer mehr Firmen auf «nachhaltiges» Palmöl. Doch das gibt es nicht. Frisch, regional und möglichst naturbelassen einkaufen sowie selber machen sind einmal mehr die einzigen ehrlichen Alternativen.

 

Perspektiven 3/17 - Weniger Palmöl in unseren Lebensmitteln

Fastenopfer und Brot für alle fordern von den Schweizer Detailhändlern eine Reduktion der Produkte, die Palmöl enthalten. Je mehr den Aufruf unterzeichnen und je weniger Produkte mit Palmöl gekauft werden, desto grösser der Druck.

Die Nachfrage nach Palmöl hat in den letzten Jahren rasant zugenommen. Als vielseitig einsetzbarer und billiger Rohstoff, wird er für Nahrungsmittel, Waschmittel und sogar als Autotreibstoff verwendet. In den Anbaugebieten der Ölpalme führt dieser Boom zur Verdrängung der Menschen die kleinbäuerliche, lokale Landwirtschaft betreiben. Palmöl ist einer der Rohstoffe, der durch Grosskonzerne im Süden auf industriellen Monokulturen angebaut und exportiert wird. Sie zerstören die seit Jahrhunderten bestehenden lokalen Anbaukulturen. Wir sind der Meinung, dass dies falsch verstandene Entwicklung ist. Deswegen stärken wir lokale Gemeinschaften im Kampf für ihre Rechte und ihr Land.