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Wer bezahlt für den Klimawandel? (04/17)

Dossier 4/17 - Wer bezahlt für den Klimawandel?

Im Kampf gegen den Klimawandel spielt Geld eine wichtige Rolle: Finanzstarke Länder wie die Schweiz müssen aufhören, Gelder in Unternehmen zu stecken, die fossile Energien fördern.

Doch auch bei Investitionen in erneuerbare Energien gilt es genau hinzuschauen. Denn erneuerbar heisst nicht unbedingt nachhaltig, wie der Fall aus Brasilien zeigt. Und wir sind gefordert, arme Länder finanziell bei ihren Anpassungsmassnahmen zu unterstützen. Denn sie sind es, die für den Klimawandel den höchsten Preis bezahlen.

Perspektiven 4/17 - Die Klimakrise liegt schwer im Magen

Der Klimawandel macht zunehmend zu schaffen. Im Süden leiden Menschen an den Folgen der Klimaerwärmung, die sie kaum mitverantwortet haben. Und auch im Norden, wo die Klimakrise verursacht wird, sind immer mehr Menschen betroffen und besorgt.

Unsere Wirtschaft und unser Lebensstil basieren auf dem Ausstoss von CO2. Deshalb mussten wir trotz längst bekannter Gefahren über 20 Jahre auf ein Weltklimaabkommen warten. Und obwohl zunehmend in erneuerbare Energien investiert wird, nehmen die CO2-Emissionen weiter zu. Klingt pradox, doch solange wir Energiekonsum, Verkehr und industrielle Landwirtschaft wachsen lassen, bleiben Bemühungen wirkungslos.

2018 wird ein wichtiges Jahr fürs Klima. In der Schweiz stimmen wir über ein CO2-Gesetz ab und in Polen diskutieren die Regierungen über die Umsetzung des Pariser Abkommens. Fastenopfer und Brot für alle werden die Politik dabei genau beobachten und sich mit ihren Partnern weiterhin für Klimagerechtigkeit engagieren. Und wir werden mit Ihrer Hilfe Projekte finanzieren, die benachteiligte Menschen vor Klimafolgen schützen und zeigen, wie man auch ohne fossile Brennstoffe wirtschaften und leben kann.