Ökumenische Kampagne

Goldabbau in Burkina Faso

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Neue Studie: Profit wichtiger als Menschenrechte? 

Gold glänzt nicht für alle gleich. Die vorliegende Studie von Fastenopfer und Brot für alle nimmt den Goldabbau in drei Minen in Burkina Faso unter die Lupe. Rund um diese Minen geschehen Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden. Das Gold aus diesen Minen wird oder wurde in der Schweiz verarbeitet – bei der Firma Metalor am Neuenburgersee.
Die Studie lässt betroffene Frauen aus Burkina Faso zu Wort kommen, welche die dramatischen Auswirkungen der Minentätigkeiten auf ihr Leben beschreiben. Welche Verantwortung tragen die Unternehmen für die Menschenrechtsverletzungen und Umweltprobleme? Was tut oder unterlässt die Schweiz, die eine zentrale Rolle im globalen Goldgeschäft spielt? Die Studie präsentiert auch Empfehlungen: Der Bund muss multinationale Konzerne zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltschutz verpflichten, denn freiwillig werden letztere zu wenig respektiert. Die Konzernverantwortungsinitiative gibt den Weg dazu vor.

2016-02-12 08_08_47-2016-02-05 Fastenopfer_Gold aus Burkina Faso.pdf - Adobe Acrobat Pro

Über das Leben der Menschen in Bissa

Foto: Meinrad Schade

Vom Leben zum Überleben

In den nächsten Tagen kommt der Regen. Jean-Bernard Traoré weiss es. Mit einer Hacke steht er auf seinem Feld, oder besser gesagt: auf dem, was ihm davon geblieben ist. Gleich daneben: einige Ruinen des alten Dorfes und der Zaun der Goldmine Bissa. Dahinter türmt sich die Abraumhalde. Und von irgendwo ist das Warnsignal eines rückwärtsfahrenden  Kippers zu hören.

Lesen Sie hier die Geschichte von Jean-Bernard Traoré »

Foto: Meinrad Schade

Mit der Mine kam der Hunger

Das Dorf von Azéta Ouédraogo gibt es nicht mehr. Vor fünf Jahren kam ein Minenunternehmen und hat das alte Bissa in Burkina Faso zerstört. Heute lebt die 13jährige zwei Kilometer entfernt im neuen Dorf Bissa. Auf den ersten Blick scheinen die Häuser schöner, dennoch ist sie in ihrem neuen Zuhause nicht glücklich. Im Interview erklärt Téné, wie sie von ihren Freundinnen genannt wird, weshalb.

Lesen Sie hier das Interview »

Foto: Patricio Frei

Unser Brunnen ist vergiftet

Ich heisse Oumarou Maïga und bin 9 Jahre alt. Jetzt lebe ich in einem kleinen Dorf in Burkina Faso. Es heisst Neu-Bissa. Meine Familie musste hierhin ziehen, weil unser altes Zuhause zerstört wurde. Dort machen sie eine Goldmine und darum mussten wir weg. Hier bin ich nicht glücklich, ich denke oft an mein früheres Zuhause.

Lesen Sie hier die Erzählung von Oumarou Maïga »

Foto: Meinrad Schade

Wie Gold zu Hunger führt

Rund 70 Prozent des weltweit gehandelten Goldes wird in der Schweiz verarbeitet. Doch unter dem Abbau des kostbaren Gutes leiden die Menschen vor Ort, wie ein Beispiel aus Burkina Faso zeigt. Die verantwortlichen Unternehmen kümmert das bislang wenig. Die Ökumenische Kampagne will das ändern.

Lesen Sie hier die Geschichte von Florent Ouédraogo  »

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