Klimagerechtigkeit

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Wirbelstürme, Dürren oder das Ansteigen des Meeresspiegels treffen zuerst die Armen und verstärken damit die bestehende Ungleichheit. Zentral ist die Frage der Gerechtigkeit - die besonders Menschen in wohlhabenden Ländern beantworten müssen.

Unser heutiges Landwirtschafts- und Ernährungssystem ist der Haupttreiber für die Klimaerwärmung. Mehr als die Hälfte aller Treibhausgase stammen aus unserer zunehmend industrialisierten Landwirtschaft. Grossflächige Waldrodungen für Monokulturen, intensive Stickstoffdüngung und die Zerstörung von Böden als wichtige CO2-Speicher treiben den Klimawandel rasant voran. Hinzu kommt ein globalisiertes Ernährungssystem, in dem Lebensmittel tiefgekühlt um die halbe Welt  transportiert und zu Fast Food verarbeitet werden – oder ungenutzt im Abfall landen.

Eine Person pro Sekunde wegen Klimawandel auf der Flucht

Existenziell bedrohen die Folgen des Klimawandels momentan noch nicht die Verursacher.  «Wir wissen nicht mehr, wann der Regen kommt», hören wir bei Besuchen im Süden immer wieder. Viele Bäuerinnen und Bauern wissen nicht mehr, wann sie säen sollen, langanhaltende Dürren zerstören Ernten und verschlimmern den Hunger vielerorts und bedrohen das Leben von immer mehr Menschen. 184,4 Millionen Personen waren zwischen 2008 und 2014 wegen Überflutungen, Erdbeben, tropischen Stürmen oder Dürren gezwungen, zu fliehen – das ist eine Person pro Sekunde. 

Die Frage der Gerechtigkeit verwandelt sich deshalb in einen Appell zur Solidarität für die Ärmsten. Wollen wir Menschen, Lebensräume und damit die Biodiversität schützen, ist ein Kurswechsel dringend nötig.

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