Menschenrechte in der Computerindustrie

Startseite / Menschenrechte in der Computerindustrie

Die Nachfrage nach Laptops, Smartphones, Flachbildschirmen steigt weltweit. Dazu braucht es Rohstoffe, die oft in Krisengebieten gewonnen werden. Dahinter verstecken sich Gewalt, Tod, Menschenrechtsverletzungen. Unsere Kampagne “High Tech – No Rights?” thematisiert seit 2007 die prekären Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie. 

 

Bereits 2007 konnte die Kampagne «High Tech – No Rights?» einen ersten Erfolg verbuchen: Hewlett Packard erklärte sich bereit, Angestellte ihrer Zulieferbetriebe in China von unabhängigen zivilgesellschaftlichen Organisationen über ihre Rechte informieren zu lassen. Ein im September 2009 veröffentlichter Bericht zeigt, dass Unternehmen auch in China ihre soziale Verantwortung wahrnehmen können, wenngleich die Möglichkeiten der Arbeitnehmervertretung eingeschränkt sind.

 

Die Produktionsbedingungen in der Computerindustrie wurden auch ein Thema im Bereich der öffentlichen Beschaffung von Gemeinden und Kantonen. 

 

Unsere Forderungen  

 

Das Ziel von Fastenopfer und Brot für alle ist eine Lieferkette ohne Menschenrechtsverletzungen in der IT-Industrie. Wir wollen Transparenz in der Lieferkette, konfliktfreie Minen, faire Arbeitsbedingungen. Wir fordern faire Computer und faire Handys. Ein weiteres Ziel ist die Minimierung oder idealerweise die Abschaffung sozialer Missstände in den Zuliefererfirmen. Die Computerindustrie muss darauf aufmerksam gemacht werden, dass in den verschiedenen Fabriken die Angestellten unterdrückt und in ihren Rechten eingeschränkt werden. 

Das Neuste zum Thema

scamon_news

Apple beutet StudentInnen als Zwangsarbeiter aus

11.07.2017

Apple lobt sich selbst für Fortschritte im Bereich Menschenrechte. Gleichzeitig werden in Zuliefer-Fabriken in China systematisch StudentInnen ausgebeutet.

benzol

«Stopp-Benzol» – Mobilfunkverkäufer sind aufgerüttelt

27.10.2016

Über 5’000 Menschen haben unsere Petition unterschrieben.

Wir sind alle Benzolpatienten

Unsichtbar und hochgefährlich

17.09.2016

Benzol, mit dem Computerbildschirme gereinigt werden, ist hochgiftig und krebserregend und deshalb vielerorts für industrielle Zwecke verboten. Nicht in China.

Setzen Sie sich mit uns für den Schutz der Menschenrechte ein

1

Danke für Ihre Unterstützung

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten

Unsere Kampagnen, in denen wir uns eingesetzt haben für

Die prekären Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie

benzol

Nein zu Benzol in der Computerindustrie

Smartphones werden oft mit dem hochgiftigen Benzol produziert - und oft ohne Schutzausrüstung.

Mehr
DIGITAL

Wir glauben. Arbeit muss menschenwürdig sein.

Arbeitsrechte wie Verbote von Zwangs- und Kinderarbeit gelten in Entwicklungsländern oft nicht.

Mehr