• Über 200 Interessierte haben den Weg nach Bern in die Welle 7 gefunden.

  • «Du bist, und deshalb gibt es mich. Wir existieren nicht in Abspaltung, wir existieren durch unsere Beziehungen, weil wir in einer Gemeinschaft leben, in Kontakt mit uns und den anderen.» Satish Kumar

  • «Aufmerksam und achtsam zu sein und seinen Verstand einzusetzen, ist ein wichtiger Teil des «grossen Wandels». Aber man muss auch mit dem Herzen denken. Das wäre sonst, als würde man eine Messerklinge in die Hand nehmen, die keinen Griff hat.»

  • Jean-Claude Mensch (l.) ist Bürgermeister von Ungersheim im Elsass: Die Gemeinde soll möglichst energieunabhängig werden. Durch diese Umgestaltung hin zu mehr Nachhaltigkeit hat er nicht nur 100 Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch 600 Tonnen CO2 und 120 000 Euro eingespart. Neben ihm ist Oliver de Schutter, UN-Beauftragter für das Recht auf Nahrung.

  • «Beim «grossen Wandel» geht es um einen Übergang zur Nachhaltigkeit. Es geht darum, Gesellschaften zu bilden, die weniger CO2 ausstossen, aber reich an sozialen Bindungen, umfassender, nutzerfreundlicher und widerstandsfähiger sind. Der ökologische Wandel kann ohne diesen sozialen Übergang, einschliesslich der Verringerung von Ungleichheiten, nicht stattfinden.» Olivier de Schutter, UN-Beauftragter für das Recht auf Nahrung

  • Die Menschen haben erkannt, dass sie Macht über ihr eigenes Leben ausüben können. Und anstatt darauf zu warten, dass die Veränderung von anderswo kommt, starten sie lokale Initiativen, manchmal in einem sehr kleinen Massstab - in der Stadt, der Nachbarschaft oder der Strasse. Der «grosse Wandel» ist die Erkenntnis, dass wir alle für die Entwicklung unserer Gesellschaften verantwortlich sind. Dass wir unsere Lebensweise und Verantwortung im System überprüfen müssen.

  • Die Gespräche waren spannend und der Tag viel zu kurz!

Die Ökumenische Kampagne 2018 steht im Zeichen des Wandels. Denn es gilt, jetzt vieles in Frage zu stellen. Unsere Art zu leben produziert Krisen. Doch Mensch gemachte Probleme kann Mensch auch lösen. Wie das geht? Der «Tag im Zeichen des Wandels» lieferte Anregungen, forderte auf, unsere Gewohnheiten zu ändern, innovative Wege zu entdecken und Veränderung zu einer enkeltauglichen Zukunft aufzuzeigen. Wir haben am 22. Februar eingeladen, einen Austausch über Wege, Krisen und Ungerechtigkeiten zu überwinden und nachhaltigen Wandel anzustossen.

Beiträge zum Wandeltag

Diese werden während der Fasten- und Passionszeit ergänzt:

satish kumar

Vom Wachstum des Habens zum Wachstum des Seins

01.03.2018

Der 81-Jährige jährige Satish Kumar gehört zu den wichtigsten Persönlichkeiten, die sich weltweit für einen grossen Wandel einsetzen.

IMG_0175-Father-Caesar-Henry-bei-einem-Workshop-mit-den-Adivasis-im-Dschungel-der-Diözese-Diphu

«Alles, was ich möchte, ist, die Adivasis lächeln zu sehen»

05.03.2018

Die Adivasis leben in Indien auf Teeplantagen, viele in Hunger, Armut und sozial geächtet. Nun können sie wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und ih…

Das Restaurant Viadukt in Zürich ist Teil eines Arbeitsintegrationsprojekts, welches die ABS mit Krediten von rund einer halben Million Franken mitfinanziert.

Was kann die Finanzwelt zu mehr Nachhaltigkeit beitragen?

26.02.2018

Banken spielen bei Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle, denn es ist entscheidend, in welche Projekte sie investieren. Die Alternative Bank Schweiz setzt auf Zuku…

Referenten

Satish Kumar

«Du bist, und deshalb gibt es mich. Wir existieren nicht in Abspaltung, wir existieren durch unsere Beziehungen, weil wir in einer Gemeinschaft leben, in Kontakt mit uns und den anderen.» Satish Kumar aus unserem «Wandeltag»

Der Aktivist und Buchautor lebt in England. Er ist Gründer und Direktor des Schumacher College, dem internationalen Zentrum für ökologische Studien. Er spricht zum inneren Wandel und zeigt auf, wie den grossen Herausforderungen unseres Jahrhunderts begegnet werden kann.

Sr. Cécile Renouard

633A2159

Professorin für Philosophie, am Centre Sèvres – Facultés jésuites, Paris; Direktorin des Forschungsprogramms «CODEV –Entreprise et développement» an der ESSEC Business School. Ordensfrau der französischen Glaubensgemeinschaft Religieuse de l’Assomption. Sie spricht über Laudato Si’, die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen, Regulierung und Wandel und welche neuen Geschäftsmodelle durch Wandel entstehen können.

Olivier De Schutter

633A2199

Professor an der katholischen Universität Louvain (B) und am College of Europe in Natolin (P), ehem. UN-Beauftragter für das Recht auf Nahrung. Zahlreiche Publikationen zu Menschenrechtsfragen. Er spricht zu den Nord-Süd Beziehungen, zu Entwicklung und Wandel, ausgehend von der Notwendigkeit der Agroökologie, um die Welt zu ernähren. Wie lassen sich lokale Aktionen in die Politik integrieren? Er spricht zudem über die Transitionstheorie, zu der er aktuell an der Universität Louvain forscht.

Zusammenfassungen der Workshops

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Atelier 1

Innere Transition

Michel Egger, Verantwortlicher für das Atelier der inneren Transition bei Brot für alle und Noémie Cheval, Dozentin für Transition und Kontaktstelle in der Schweiz des „International Transition Networks“.
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Atelier 2

Sorgfältig Wirtschaften

Präsentiert von: Chantal Amberg und Sofia de Meyer
 

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Atelier 3

Initiatives de transition

Filipa Pimentel et Nina Schneider de la coopérative d’habitation Kalkbreite (ZU)

La synthèse de l’atelier en français

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Atelier 4

Entwicklung und Transition

Bernd Nilles, Geschäftsleiter von Fastenopfer und Father Caesar Henry, Kampagnengast von Fastenopfer
 

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Atelier 5

Neue Formen der Organisationsführung

Michael Bürgi, Swisscom und Bernard duPasquier, Bfa.
 

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Atelier 6

Lokale Bewegungen und politische Macht

Olivier De Schutter, Laboratoire de la transition, Université de Louvain (Belgique) et Jean-Claude Mensch, maire d’Ungersheim (France), village en transition.
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Atelier 7

Transition in der Bank- und Finanzwelt

Nicole Bardet, Nicole Bardet, Vertretungsleitung Lausanne der Alternativen Bank.

Zusammenfassung des Workshops