Ökospiritualität

Ökospiritualität zeigt Wege auf, mit denen wir das Trennende, das unsere heutige Zeit und all die damit verbundenen Probleme kennzeichnet, überwinden können und wieder lernen, aus der Verbindung heraus zu fühlen, zu denken und zu handeln.

Klimawandel, Ausbeutung natürlicher und menschlicher Ressourcen, zunehmende Ungleichheit: Die meisten Probleme unserer Zeit sind Ausdruck einer Welt, in der Menschen die Verbindung zu sich selber, zu ihren Nächsten, ihrer Umwelt und einer universellen/göttlichen Kraft verloren haben.

Ökospiritualität lädt uns dazu ein, diese Trennungen zu überwinden, indem wir den Zustand der Welt nicht weiter verleugnen oder verdrängen, sondern uns diesem Wissen und dem damit verbundenen Schmerz komplett stellen. Erst wenn wir uns mit Kopf und Herz bewusstwerden, dass wir ein Teil dieser Welt sind und damit auch mit all dem Leid, das ihr angetan wird, verbunden sind, kann die notwendige innere Kraft für eine neue Art des Denkens und des Handelns entstehen.

Im Rahmen von Seminaren und Workshops zur Ökospiritualität schafft Fastenopfer Räume, in denen wir lernen, uns wieder zu verbinden – mit uns selbst, unseren Mitmenschen, allen anderen Wesen und unserer Erde. Diese Erfahrung lässt uns die Verantwortung übernehmen, für uns selbst und für das, was in der Welt geschieht.


 

Aktuelle Angebote

Seminar: Hoffnung durch Handeln

Samstag, 2. Oktober, 16.30 Uhr bis Freitag, 8. Oktober 2021, 14 Uhr im Zentrum Ranft

Das Seminar führt durch die Schritte der ökologischen Spirale und unterstützt die Teilnehmenden darin, zu ihrem eigenen Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung zu kommen und Spiritualität und Handeln miteinander zu verbinden. Gast in diesem Seminar ist Gunter Hamburger, ein langjähriger Weggefährte von Joanna Macy, der auch das Grundlagenwerk «Für das Leben! Ohne Warum» übersetzt hat.

«Sei du der Wandel, den du dir wünschst für diese Welt.» (Mahatma Gandhi)