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14.3.
Kolumbien: Mit Kompost gegen Armut im Regenwald
Caquetá im Südwesten Kolumbiens: Wo der Regenwald beginnt und Wasser reichlich fliesst, leben viele Familien von der Landwirtschaft. Doch das Paradies trügt.
Seit Jahrzehnten leidet die ländliche Bevölkerung unter Gewalt, Vertreibung und Ausbeutung. Viele wurden aus anderen Regionen ins Amazonasgebiet umgesiedelt, wo sie heute als schlecht bezahlte Hirtinnen und Hirten arbeiten und wo die intensive Viehzucht Wälder zerstört und Böden auslaugt. Rohstoffabbau und die Privatisierung von Saatgut gefährden die kleinbäuerliche Landwirtschaft zusätzlich und verstärken die Armut.
«Mit dem produzierten Kompost ernähren wir den Obstgarten, und der wiederum ernährt uns.»
Marleny Yucoma und Israel Truijllo
Doch es gibt Hoffnung: Die Partnerorganisation Vicaría del Sur (VISUR) zeigt gemeinsam mit Fastenaktion, dass es auch anders geht.
Mit agrarökologischen Methoden lernen kleinbäuerliche Familien und andere marginalisierte Bevölkerungsgruppen aus sechs Gemeinden, wie sie den Boden schonend bearbeiten, Saatgut tauschen, Kompost anlegen und vom eigenen Land leben können.
VISUR begleitet die Familien Schritt für Schritt: vom Ist-Zustand bis zur Vision einer nachhaltigen Finca.
Die Höfe werden zu Lernorten für andere. Und der Erfolg spricht sich herum – auch auf den lokalen Märkten, wo .berschüsse verkauft und Ideen geteilt werden.
Bauer Alfonso Chacón ist begeistert: «Zuerst denkt man, das geht nicht, und staunt dann, wie gut und erfolgreich die verschiedenen Sorten gedeihen.»
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Eine Landwirtschaft, die im Einklang mit der Umwelt steht, die widerstandsfähiger gegenüber der Klimaerwärmung ist und den Familien eine bessere Zukunft sichert – das fördert Fastenaktion gemeinsam mit VISUR und Ihnen. Ihr Beitrag wirkt direkt und nachhaltig.
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