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Tag 9 - Sehen und Handeln

mo
2.3.

Wer ernährt die Welt – und zu welchem Preis?

70:30 ist keine gerechte Verteilung!

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Die industrielle Landwirtschaft verbraucht 70 % der Ressourcen (Land, Wasser, Energie), ernährt aber nur 30 % der Menschen.

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Kleinbäuer:innen sichern die Ernährung von 70 % der Menschheit, verfügen aber nur über rund 30 % der dazu notwendigen Ressourcen.

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Dieses Ungleichgewicht zwischen Aufwand und Nutzen ist eine Frage der Gerechtigkeit: Wer bekommt Zugang zu Land, Wasser und Saatgut?

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Zahlen und Fakten

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670 Millionen

Menschen hungern, weltweit also jeder 12.

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50 Prozent

der weltweit konsumierten pflanzlichen Kalorien werden durch nur gerade drei Getreidesorten gedeckt: Reis, Mais und Weizen.

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80 Prozent

der menschlichen Ernährung besteht aus Pflanzen. Deshalb ist freier Zugang zu Saatgut für Kulturpflanzen so wichtig.

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75 Prozent

der pflanzengenetischen Vielfalt sind laut der Welternährungsorganisation FAO in den letzten 100 Jahren verloren gegangen. So dominieren heute z.B. 10 Sorten drei Viertel der weltweiten Reisproduktion von ehemals über 100 000 Sorten.

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70 Prozent

der für die Nahrungsmittelproduktion erforderlichen Ressourcen wie Land, Wasser oder Brennstoffe werden durch das industrielle Ernährungssystem verbraucht – obwohl damit nur etwa 30 Prozent der Weltbevölkerung ernährt werden. Die restlichen 70 Prozent ernähren sich über die kleinbäuerliche Landwirtschaft, die viel weniger Ressourcen braucht.

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Industrielle Landwirtschaft

70 Prozent Ressourcen → Ernährung 30 Prozent der Weltbevölkerung

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Kleinbäuerliche Landwirtschaft

30 Prozent Ressourcen → Ernährung 70 Prozent der Weltbevölkerung

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30 Prozent

der Tier- und Pflanzenarten in der Schweiz gelten als bedroht. Bei Amphibien sind es gar 73 Prozent. Damit gehören wir unter den 38 hochentwickelten OECD-Ländern zu jenen mit dem höchsten Anteil an bedrohten Arten. Bei der Biodiversität von Pflanzen stehen nur Österreich und Deutschland noch schlechter da.

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