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28.2.
Kenia: In Schulgärten lernen, was gesund ist
Eine Gruppe von Kindern in Schuluniformen bearbeitet energiegeladen mit Hacken die Erde in einem Beet. Dabei wird der Boden vorbereitet, um später junge Gemüsesetzlinge zu pflanzen.
Mittendrin: Marlin (12) und Philip (14). Sie gehören zu den 120 Schülerinnen und Schülern, die Mitglied im Agrarökologie-Club der Kitingia Comprehensive School im Westen Kenias sind. Begleitet wird der Club von der Kimaeti Farmers Association, einer Partnerorganisation von Fastenaktion.
Philip liebt das Hacken und Graben. «Das ist wie Fitnesstraining», erklärt er lachend. Marlin bevorzugt das Säen und Pflanzen. Besonders gern von Spinat. «Den esse ich auch sehr gerne, weil er mich gesund hält.» Wer Teil des Clubs ist, kann sich glücklich schätzen, denn die Mitgliedschaft verändert das Leben der Kinder und ihrer Familien. «Es gab immer nur Mais und Ugali (eine Art Getreidebrei), kein Gemüse», erzählt Philip.
«Meine Schwester war öfters krank.» Er selbst sei zuvor kleiner und schmaler gewesen, «heute bin ich stark und gesund», sagt er stolz.
«Früher gingen wir ab und zu hungrig ins Bett. Das ist vorbei.»
Philip, 14 Jahre alt, Schüler
Philip und Marlin haben ihr neues Wissen nach Hause getragen und dort mit den gleichen Methoden eigene Gärten angelegt. Marlins Eltern haben ebenfalls begonnen, das Wissen der Tochter auf ihren Feldern anzuwenden.
«Dadurch können wir viel mehr ernten und einen Teil davon verkaufen.
So haben wir sogar mehr Geld zur Verfügung.»
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