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1.4.
Tansania: Klimawandel bedroht Klostergarten
Rund 10 km östlich des Stadtzentrums von Masasi im Südosten Tansanias führt ein Schild zum Mutterhaus der anglikanischen CMM-Schwestern. Die Zufahrt verläuft durch trockene Wiesen, vorbei an Kindergarten und Mädchenwohnheim, hin zu den Klostergebäuden in einem lichten Wald mit Mango- und Cashewbäumen. Fröhliche Novizinnen und Schwestern in blauen Kleidern heissen Besucherinnen und Besucher willkommen.

Die Schwestern leben an zehn Standorten als Selbstversorgerinnen mit eigenen Land- und Forstwirtschaftsbetrieben.
In Masasi halten sie Kühe, Schweine, Hühner und pflegen einen grossen Gemüsegarten. Zwischen den Gebäuden blühen Blumen und Sträucher.
Oberin Schwester Angelina lebte früher im fruchtbaren Hochland im Kloster Sayuni.
Heute leitet sie den Orden und lebt in der zunehmend trockenen Region Masasi, die mit den verheerenden Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen hat: Hitze, Wassermangel und ausbleibender Regen.
Neben dem klösterlichen Leben arbeiten die Schwestern in der Schule und im
Mädchenwohnheim, und sie kümmern sich um Kranke und Bedürftige.
Schwester Angelina zeigt stolz die Hühner, den neuen Kuhstall und den Fischteich, über dem ein Hühnerhaus gebaut wurde.
Der grosse Gemüsegarten mit vielfältigen Nutzpflanzen wird mit eigenem Saatgut bestellt.
«Wir leben von dem, was wir selbst säen, pflegen und mit anderen teilen.»
Oberin Schwester Angelina
Zudem ziehen die Schwestern Setzlinge für Bäume, pflegen den Wald und betreiben Imkerei zur Honiggewinnung.
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